|
Flügelstürmer
Lapsuslieder, Gedichte und ein Quantum Mumpitz
Das geistig bewegliche Publikum ist ihm das liebste - Menschen, die ihre Erfahrungen mit der Welt gemacht haben und sich mit Witzchen nicht abspeisen lassen. Er sucht den köstlichen Gedanken und läßt sich von den nervösen Vögeln der guten Laune nicht aus der Ruhe bringen.
Tschirpke langweilt die Dummen und erheitert jene, die dem frischen Wind seiner ruhigen Präsenz zu lauschen verstehen. Er weiß, wie man die komischsten Gedichte macht und wie aus Liedern pointierte kleine Kunstwerke werden. Sein mal furioses, mal filigranes Klavierspiel ist ganz dem Moment verpflichtet: denn er übt nie. Oder immer. Entscheiden Sie selbst!
Marco Tschirpkes Musikkabarett, schrieb die Hamburger Morgenpost, strahlt wie eine Preziose, die auch noch glänzen wird, wenn sich die Kollegen in den Stadien abgenutzt haben.
"Ein Premiumprodukt gesamtdeutschen Kabaretts." Abendzeitung München, 25.10.2010
"Er verweigert sich dem Diktat der pausenlosen Pointenproduktion und schafft es dennoch wirklich komisch zu sein." Süddeutsche Zeitung, 25./26.09.2010
"Ein Schlitzohr mit ätzender Intelligenz." Abendzeitung München, 25.09.2010
"Als
Musik-Kabarettist war der Berliner angekündigt - auf der Kleinkunstbühne
ließ er allerdings schnell durchblicken, daß er in einer
ganz anderen Liga spielt als seine Kollegen. Tschirpke ist kurzerhand
einfach Tschirpke: Das T steht für tollkühn, das S für
spontan, das C für chaotisch, das H für humorvoll, das I
für intellektuell, das R für reimerisch, das P für
professionell, das K für klavierbegleitet und das E für
einzigartig." (Schwetzinger Zeitung, 13.10.2009)
Lauf, Masche, Lauf!
Lapsuslieder und Gedichte
Es gibt Leute, die in jeder wie auch immer eingerichteten
Welt Protestlieder schreiben würden. Die Lyrik von Marco Tschirpke
operiert vom anderen Ende her: Er kritisiert nicht die Zustände,
sondern lobt die Utopien. Ihn dabei straucheln zu sehen, ist nur
eine der Freuden, die der studierte Pianist seinem Publikum gewährt.
Geboren 1975 in der Nähe Brandenburgs schickte ihn ein freundlicher
Herr vom Arbeitsamt nach dem Abitur ins Emsland zu einer Berufsausbildung
als Verkäufer, doch Tschirpke fühlte sich zu Höherem
berufen und ging in die Altenpflege. Folgen ein Studium der Musiktheorie
und die Einsicht, dass es bei der Theorie nicht bleiben müsse.
Seit etwa dieser Zeit hat die deutschsprachige Kabarettwelt einen
Querschießer zu erdulden, dessen Projektil das geschliffene
Wort ist, und dessen eigensinniger Klavierstil nicht zuletzt die
Frage aufwirft, ob dergleichen der Gesundheit noch zuträglich
ist.
"Man könnte Tschirpkes Darstellung fast mit einem gepflegten
Billardspiel vergleichen, bei dem ein Meister die Kugeln elegant
über das Tuch schiebt. Kurze Stöße, entweder direkt
eingelocht oder kompliziert über mehrere Banden zielgenau platziert,
das geht alles schneller vor sich, als das Publikum schauen und
hören kann. Ehe die Zuschauer den einen Stoß auch nur
annähernd verarbeitet haben, ist schon der nächste an
der Reihe. So in etwa läuft ein Abend mit Tschirpke ab."?
(Südkurier, 03.09.2009)
"Wo so viele Gedankenblitze leuchten, muss man wohl von einer
Naturerscheinung sprechen: Auch in der abendfüllenden Version
bleibt das Berliner Poesie-Torpedo am Piano, Marco Tschirpke, ein
ganz eigener Wunderknabe. Im ausverkauften Burgtheater lieferte
er - nach ausgezeichneter Einlage bei der Kabarettpreis-Gala - den
hakenschlagenden Beweis. Da knickte der Prince Charming mit "Lapsuslieder"
reihenweise Einfälle und Frauenherzen." (Die Abendzeitung,
Nürnberg, 25.02.2008)
|