MARCO TSCHIRPKE
 
 

Lapsuslieder und Gedichte


Foto: Harry Schnitger

 

Marco Tschirpke
Foto: Moritz David Friedrich

Herkules 2011 (Jurypreis der Stadt Klagenfurt)
Tegtmeiers Erben (Jurypreis) 2009
Deutscher Kabarettpreis (Sonderpreis) 2007
Stuttgarter Besen 2005
Cabinet Preis (Kat. Musik) 2007
transVOCALE 2008
(gemeinsam mit Sebastian Krämer)
Bielefelder Kabarettpreis 2004

Marco Tschirpke auf Wikipedia

Marco Tschirpke auf youtube

 

 

 

Flügelstürmer

Lapsuslieder, Gedichte und ein Quantum Mumpitz

Das geistig bewegliche Publikum ist ihm das liebste - Menschen, die ihre Erfahrungen mit der Welt gemacht haben und sich mit Witzchen nicht abspeisen lassen. Er sucht den köstlichen Gedanken und läßt sich von den nervösen Vögeln der guten Laune nicht aus der Ruhe bringen.

Tschirpke langweilt die Dummen und erheitert jene, die dem frischen Wind seiner ruhigen Präsenz zu lauschen verstehen. Er weiß, wie man die komischsten Gedichte macht und wie aus Liedern pointierte kleine Kunstwerke werden. Sein mal furioses, mal filigranes Klavierspiel ist ganz dem Moment verpflichtet: denn er übt nie. Oder immer. Entscheiden Sie selbst!

Marco Tschirpkes Musikkabarett, schrieb die Hamburger Morgenpost, strahlt wie eine Preziose, die auch noch glänzen wird, wenn sich die Kollegen in den Stadien abgenutzt haben.

"Ein Premiumprodukt gesamtdeutschen Kabaretts." Abendzeitung München, 25.10.2010

"Er verweigert sich dem Diktat der pausenlosen Pointenproduktion und schafft es dennoch wirklich komisch zu sein." Süddeutsche Zeitung, 25./26.09.2010

"Ein Schlitzohr mit ätzender Intelligenz." Abendzeitung München, 25.09.2010

"Als Musik-Kabarettist war der Berliner angekündigt - auf der Kleinkunstbühne ließ er allerdings schnell durchblicken, daß er in einer ganz anderen Liga spielt als seine Kollegen. Tschirpke ist kurzerhand einfach Tschirpke: Das T steht für tollkühn, das S für spontan, das C für chaotisch, das H für humorvoll, das I für intellektuell, das R für reimerisch, das P für professionell, das K für klavierbegleitet und das E für einzigartig." (Schwetzinger Zeitung, 13.10.2009)

Lauf, Masche, Lauf!

Lapsuslieder und Gedichte

Es gibt Leute, die in jeder wie auch immer eingerichteten Welt Protestlieder schreiben würden. Die Lyrik von Marco Tschirpke operiert vom anderen Ende her: Er kritisiert nicht die Zustände, sondern lobt die Utopien. Ihn dabei straucheln zu sehen, ist nur eine der Freuden, die der studierte Pianist seinem Publikum gewährt.
Geboren 1975 in der Nähe Brandenburgs schickte ihn ein freundlicher Herr vom Arbeitsamt nach dem Abitur ins Emsland zu einer Berufsausbildung als Verkäufer, doch Tschirpke fühlte sich zu Höherem berufen und ging in die Altenpflege. Folgen ein Studium der Musiktheorie und die Einsicht, dass es bei der Theorie nicht bleiben müsse.
Seit etwa dieser Zeit hat die deutschsprachige Kabarettwelt einen Querschießer zu erdulden, dessen Projektil das geschliffene Wort ist, und dessen eigensinniger Klavierstil nicht zuletzt die Frage aufwirft, ob dergleichen der Gesundheit noch zuträglich ist.

"Man könnte Tschirpkes Darstellung fast mit einem gepflegten Billardspiel vergleichen, bei dem ein Meister die Kugeln elegant über das Tuch schiebt. Kurze Stöße, entweder direkt eingelocht oder kompliziert über mehrere Banden zielgenau platziert, das geht alles schneller vor sich, als das Publikum schauen und hören kann. Ehe die Zuschauer den einen Stoß auch nur annähernd verarbeitet haben, ist schon der nächste an der Reihe. So in etwa läuft ein Abend mit Tschirpke ab."? (Südkurier, 03.09.2009)

"Wo so viele Gedankenblitze leuchten, muss man wohl von einer Naturerscheinung sprechen: Auch in der abendfüllenden Version bleibt das Berliner Poesie-Torpedo am Piano, Marco Tschirpke, ein ganz eigener Wunderknabe. Im ausverkauften Burgtheater lieferte er - nach ausgezeichneter Einlage bei der Kabarettpreis-Gala - den hakenschlagenden Beweis. Da knickte der Prince Charming mit "Lapsuslieder" reihenweise Einfälle und Frauenherzen." (Die Abendzeitung, Nürnberg, 25.02.2008)

       
       
     
www.marco-tschirpke.de
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