JENS NIELSEN
 
 

Ein erzähltes Manifest


Foto: Mirco Rederlechner



Erzählperformance


Foto: Mirco Rederlechner



1 Tag lang alles falsch machen

Ein Mann, dem nie etwas gelingt, entscheidet sich absichtlich und polizeilich gemeldet, ab sofort und alles extra nur noch falsch zu machen. Jens Nielsen bringt Undenkbares miteinander in logischen Zusammenhang.
Er fabuliert und fantasiert, ist politisch inkorrekt und erträumt sich eine neue Welt in der Hunde die öffen­tlichen Verkehrsmittel sind und man statt zur Musik a-capella tanzt.
Dieser Abend ist eigentlich die Nachdarstellung des Auslösers und der Entwicklung einer ausgewachsenen Psychose, aber als Bühnenperformance zum Schreien komisch.

“Das ist einsame Klasse.” P.S. Mai 2009

 

Die Uhr im Bauch

Ein Abend auf Kollisionskurs mit einer Welt, die schnell und auf Effizienz bedacht um uns Menschen pulsiert. Ein Mann, drei Orte und drei seltsame Begegnungen. Eine fahrende U-Bahn, ein medizinisches Institut und der Bahnsteig einer S-Bahn sind Schauplätze dreier Ges-chichten. Soweit ist alles normal und alltäglich. Einzig die Perspektive des Mannes auf Orte und Menschen ist be-merkenswert und seltsam. Seine Wahrnehmung der Zeit ist verzerrt, er erlebt kleinste Details in solch lupenstarker Vergrösserung und Verlangsamung, dass er eine ganze Weile braucht, um von ein paar Sekunden zu berichten. Der Mann bleibt jedoch unbeirrbar: nicht seine Uhr läuft zu langsam, die Uhr der Welt läuft viel zu schnell. Eine skurril absurde Weltsicht.

Ausgesprochen komisch.” NZZ

       
     
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